🔄 Warum Gewohnheiten wichtiger sind als Ziele: einfache Tipps 🎯
Jeder von uns hat kleine oder große Ziele, die wir in einem bestimmten Zeitraum erreichen möchten. Manche Menschen träumen davon, mit 30 ihre erste Million zu verdienen, andere träumen davon, bis zum Sommer abzunehmen. Gewohnheiten steuern stillschweigend unser Leben und beeinflussen unser Verhalten. Gute Gewohnheiten helfen Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen, während schlechte Gewohnheiten Sie behindern.
Vergessen Sie zunächst die Inspiration. Gewohnheit ist zuverlässiger. Sie wird Ihre Unterstützung sein, egal ob Sie inspiriert sind oder nicht. Gewohnheit ist Beständigkeit in der Praxis.
Was ist falsch daran, sich Ziele zu setzen?
Wenn wir uns entscheiden, etwas im Leben zu ändern, setzen wir uns ein neues Ziel. Doch dieser Ansatz hat auch Nachteile.
Ziele haben eine Frist
Deshalb kehren viele nach Erreichen eines bestimmten Ziels dorthin zurück, wo sie angefangen haben. Eine Person läuft einen Marathon und vergisst dann das Training. Jemand verliert Übergewicht und feiert diesen Sieg mit einer Torte.
Ziele hängen von Faktoren ab, die manchmal außerhalb unserer Kontrolle liegen.
Deshalb kehren viele nach Erreichen eines bestimmten Ziels dorthin zurück, wo sie angefangen haben. Eine Person läuft einen Marathon und vergisst dann das Training. Jemand verliert Übergewicht und feiert diesen Sieg mit einer Torte.
Ziele hängen von Willenskraft und Selbstdisziplin ab
Charles Duhigg, Autor von „The Power of Habit“. Warum wir so leben und arbeiten und nicht anders“, schreibt: „Willensstärke ist nicht nur eine Fähigkeit. Dies ist ein Muskel, der, genau wie die Muskeln in den Armen und Beinen, durch harte Arbeit ermüdet und uns für nachfolgende Aufgaben weniger Kraft lässt.“
Das Setzen von Zielen demotiviert uns
Untersuchungen zeigen, dass das menschliche Gehirn das Setzen eines Ziels mit dem Erreichen desselben verwechseln kann. Wir entspannen uns und beginnen zu glauben, dass das Ziel bereits erreicht ist und es nichts mehr zu erstreben gibt. Dies wird besonders deutlich, wenn wir anderen Menschen davon erzählen.
Welche Vorteile haben Gewohnheiten?
Gewohnheit ist die Schnittstelle zwischen Wissen, Können und Verlangen.
Stephen Covey
Autor von „Die sieben Gewohnheiten hochwirksamer Menschen“ Wenn wir etwas aus Gewohnheit tun, bedeutet das, dass wir es automatisch und ohne nachzudenken tun. Auf diese Weise wird das Ziel schrittweise, unmerklich und einfach erreicht. Dieser systematische Ansatz hat seine Vorteile.
Gewohnheiten übertreffen unsere Ziele
Jemand machte sich daran, einen Roman zu schreiben. Er beschließt, 200 Wörter pro Tag zu schreiben. Er wird 250 Tage brauchen, um sein Ziel zu erreichen. Eine ziemlich einfache Aufgabe. Aber manchmal kann man 1.000 oder mehr Wörter gleichzeitig schreiben. Allmählich wird dies zur Gewohnheit. Dadurch wird das Buch viel früher fertig sein.
Gewohnheiten fallen uns leicht
Es dauert 30 Tage, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln. In dieser Zeit gewöhnen wir uns daran, jeden Tag eine bestimmte Aktion auszuführen.
Gewohnheiten prägen unser Leben
Unser ganzes Leben besteht aus Gewohnheiten, die wir kaum bemerken. Laut einer Studie von Charles Duhigg führen wir etwa 40% unserer täglichen Aktivitäten aus Gewohnheit aus. Sie mögen subtil sein, aber sie prägen unsere Persönlichkeit.
Obwohl unser Leben eine bestimmte Form hat, besteht es dennoch hauptsächlich aus Gewohnheiten – praktischen, emotionalen, intellektuellen – Gewohnheiten, die uns unwiderstehlich zu unserem Schicksal führen, was auch immer dieses Schicksal sein mag.
William James
Amerikanischer Psychologe und Philosoph. Wenn eine Gewohnheit im Charakter eines Menschen verankert ist, wird er sie sein ganzes Leben lang tragen.
Gewohnheiten verändern den Lebensstil
Manche Gewohnheiten können unser gewohntes Verhalten radikal verändern. Duhigg nennt diese „Kerngewohnheiten“. Beispielsweise kann tägliche Bewegung eine Person dazu ermutigen, sich gesund zu ernähren und mit dem Trinken und Rauchen aufzuhören.
Wie der Systemansatz funktioniert
Viele erfolgreiche Menschen bemerken, dass wir unser Leben verbessern, wenn wir uns nicht auf das Setzen von Zielen, sondern auf die Bildung von Gewohnheiten konzentrieren.
Warren Buffett, der amerikanische Milliardär, liest jeden Tag und verbessert so seine Fähigkeiten und sein Wissen. Stephen King schreibt jeden Tag 1.000 Wörter. Der kenianische Leichtathlet Eliud Kipchoge macht sich nach jeder Trainingseinheit Notizen und identifiziert und analysiert Schwachstellen, an denen gearbeitet werden muss. Solche Gewohnheiten führen zu erstaunlichen Ergebnissen und verändern unser Gehirn.
Wenn wir ein Ziel erreichen wollen, sollten wir versuchen, unsere Zeit nicht darauf zu verwenden, es festzulegen, sondern nützliche Gewohnheiten zu entwickeln.

